Auf dieser Seite
- Kronstadt an einem Tag: der Rundgang
- Kurze Geschichte: Deutscher Orden, Sachsen, Kronstadt
- Die Altstadt: Sehenswertes innerhalb der Mauern
- Die Zinne (Tâmpa): mit der Seilbahn oder zu Fuß
- Obere Vorstadt (Șchei): Nikolauskirche und Erste rumänische Schule
- Spaziergänge an der Mauer: unter der Zinne und entlang der Graft
- Preise und Öffnungszeiten auf einen Blick
- Kirchenburgen: Tartlau (Prejmer) und Honigberg (Hărman)
- Schulerau (Poiana Brașov)
- Tagesausflüge ab Kronstadt
- Was man in Kronstadt isst
- Mit Kindern, bei Regen oder im Winter
- Unterwegs in Kronstadt und praktische Tipps
- Wie es weitergeht
- Häufige Fragen
- Quellen
Die Seilergasse (Strada Sforii) ist seit November 2025 aus Sicherheitsgründen wegen Reparaturen gesperrt, ein Wiedereröffnungstermin steht nicht fest; der Tagesrundgang führt deshalb jetzt direkt von der Schwarzen Kirche zum Katharinentor. Die Schwarze Kirche bleibt am Montag, 2., 9. und 16. November geschlossen.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Kronstadt (Brașov) liegen dicht beieinander, in der ummauerten Altstadt oder gleich daneben. Dazu gehören der Marktplatz mit dem Alten Rathaus, die Schwarze Kirche für 30 Lei Eintritt, die Stadtmauer mit ihren Toren und Türmen und die Seilbahn auf die Zinne, die hin und zurück 45 Lei kostet. Die Seilergasse ist seit November 2025 wegen Reparaturen gesperrt. Alle Preise haben wir am 10. Oktober 2026 geprüft.
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Außerhalb der Mauern lohnt sich die Obere Vorstadt (Șchei) mit der Nikolauskirche und der Ersten rumänischen Schule. Wenn Sie mehr Zeit haben, kommen die Törzburg (Bran), Rosenau (Râșnov), die Kirchenburg Tartlau (Prejmer), die zum UNESCO-Welterbe gehört, oder Schloss Peleș dazu.
Kronstadt ist kompakt. Vom Marktplatz (Piața Sfatului) laufen Sie zwei Minuten zur Schwarzen Kirche, etwa 12 Minuten zur Seilbahn und rund 15 in die Obere Vorstadt. Für die Stadt selbst reicht ein Tag, und ein Auto brauchen Sie dafür nicht. Wie lange Sie insgesamt bleiben sollten, lesen Sie in unserem Beitrag Wie viele Tage für Kronstadt? mit Tagesplänen für 1, 2 und 3 Tage.
Kronstadt an einem Tag: der Rundgang
Diese Route verbindet Altstadt, Obere Vorstadt und Zinne, und alles geht zu Fuß. Die Gehzeiten kommen aus dem OpenStreetMap-Routing und sind gerundet. Planen Sie also zusätzlich Zeit für Fotos und für den steilen Weg zum Weißen Turm ein.
| Uhrzeit | Station | Fußweg ab vorheriger Station | Eintritt (Erwachsene) |
|---|---|---|---|
| 09:30 | Marktplatz und Altes Rathaus (von außen) | Start | frei |
| 10:00 | Schwarze Kirche (Di–Sa ab 10:00, So und Mo ab 12:00) | 2–3 Min. | 30 Lei |
| 11:00 | Katharinentor und Schei-Tor, die Strada Poarta Șchei entlang | 8 Min. | frei |
| 11:30 | Obere Vorstadt: Nikolauskirche und Erste rumänische Schule | 10 Min. | Museum 20 Lei |
| 13:00 | Mittagessen in der Altstadt | 15 Min. | |
| 14:30 | Schwarzer und Weißer Turm über die Strada După Ziduri | 10 Min. | von außen frei |
| 15:30 | Altes Rathaus: Kreismuseum für Geschichte (montags zu) | 5 Min. | 12 Lei |
| 16:45 | Weberbastei (montags zu, letzter Einlass 17:30) | 10 Min. | 10 Lei |
| 17:30 | Über die Promenade unter der Zinne zur Seilbahn, Auffahrt | 10–12 Min. | 45 Lei hin und zurück |
| Abends | Essen rund um den Marktplatz oder in der Strada Republicii |
Wenn Sie überall hineingehen, zahlen Sie an diesem Tag rund 117 Lei pro Person. Lassen Sie Rathausmuseum und Weberbastei aus, sind es 95 Lei.
Montags haben das Rathausmuseum und die Weberbastei zu, und die Schwarze Kirche öffnet erst um 12:00. Drehen Sie die Route an diesem Tag einfach um: morgens die Obere Vorstadt, denn die Erste rumänische Schule öffnet werktags um 10:00, nachmittags die Schwarze Kirche und zum Schluss die Zinne. Sonntags ist die Erste rumänische Schule nur von 12:00 bis 14:00 geöffnet, nach dem Gottesdienst.
Kurze Geschichte: Deutscher Orden, Sachsen, Kronstadt
In beiden Namen steckt eine Krone, im lateinischen Corona wie im deutschen Kronstadt. 1211 überließ König Andreas II. von Ungarn das Burzenland dem Deutschen Orden, der die Grenze sichern sollte. Die Ritter bauten hier Burgen, doch 1225 vertrieb sie der König wieder. Gegründet hat der Orden Kronstadt also nicht, auch wenn man das oft liest. Die Stadt wuchs aus den Siedlungen der Siebenbürger Sachsen in der Gegend. Zum ersten Mal erwähnt wird sie 1235, als Corona.
Reich wurden die sächsischen Kaufleute mit dem Handel zwischen Mitteleuropa, der Walachei und dem Osmanischen Reich. Ihre Zünfte bauten und verteidigten die Stadtmauer, daher Namen wie Weberbastei oder Tuchmacherbastei. Im 16. Jahrhundert machte der Humanist Johannes Honterus Kronstadt zu einem Zentrum der Reformation. Sein Denkmal steht vor der Schwarzen Kirche. Die Rumänen lebten außerhalb der Mauern, in der Oberen Vorstadt. Dort bauten sie die Nikolauskirche und die erste rumänische Schule.
Der große Brand vom 21. April 1689 zerstörte fast die ganze Innenstadt, und von ihm hat die Schwarze Kirche ihren Namen. Von 1950 bis 1960 hieß die Stadt Orașul Stalin. Am 15. November 1987 gingen die Kronstädter Arbeiter auf die Straße, in einer der ersten offenen Revolten gegen das Ceaușescu-Regime.
Die Altstadt: Sehenswertes innerhalb der Mauern
Die Altstadt (rumänisch Centrul Istoric oder „Cetate“) ist das Gebiet, das früher die Mauer umschloss, zwischen der Zinne im Osten und dem Warthe-Hügel im Westen. Von allem in diesem Abschnitt sind Sie in höchstens zehn Minuten zu Fuß am Marktplatz.
Marktplatz und Altes Rathaus
Der Marktplatz (Piața Sfatului) ist der Mittelpunkt der Altstadt, rundherum stehen alte Kaufmannshäuser. Im Dezember findet hier der Weihnachtsmarkt statt.
Mitten auf dem Platz steht das Alte Rathaus (Casa Sfatului). 1420 bekam der Stadtrat hier einen Raum über dem Verkaufsgewölbe der Kürschnerzunft. Der Turm entstand 1521–1528. Später nannte man ihn „Trompeterturm“, nach dem Wächter, der oben Ausschau hielt. Seine heutige Form bekam das Haus größtenteils 1770–1778, das bunte Pyramidendach stammt von 1909–1910. Die Stadtverwaltung zog 1876 aus.
Heute sitzt im Haus das Kreismuseum für Geschichte Kronstadt, mit einer Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und wechselnden Sonderausstellungen.
- Eintritt: Erwachsene 12 Lei, Rentner 5 Lei, Schüler und Studenten 2 Lei; Menschen mit Behinderung frei.
- Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10:00–18:00, letztes Ticket 17:30. Montags geschlossen.
- Quelle: Kreismuseum für Geschichte Brașov, geprüft am 10. Oktober 2026.
Die Schwarze Kirche
Die Schwarze Kirche (Biserica Neagră) überragt die Altstadt, und fast jeder Besucher geht einmal hinein. Der Bau begann Ende des 14. Jahrhunderts und dauerte fast hundert Jahre. Gebaut wurde sie als Marienkirche, seit der Reformation ist sie die evangelische Stadtpfarrkirche. Beim Brand von 1689 stürzte das Dach ein. Der Überlieferung nach schwärzte der Rauch die Mauern, daher der Name.
Drinnen sollten Sie sich drei Dinge ansehen: die Sammlung von rund 200 anatolischen Teppichen, das bronzene Taufbecken von 1472 und die Orgel. Carl August Buchholz aus Berlin baute sie 1836–1839, mit 3.993 Pfeifen und vier Manualen. Die Gemeinde nennt sie die größte mechanische Orgel Rumäniens.
- Eintritt: Erwachsene 30 Lei; Rentner und Studenten 25 Lei; Schüler bis 18 Jahre 20 Lei; Kinder unter 7 Jahren frei.
- Öffnungszeiten 16. Oktober bis März: Dienstag–Samstag 10:00–18:00, Sonntag und Montag 12:00–18:00.
- Öffnungszeiten 1. April bis 15. Oktober: Dienstag–Samstag 10:00–19:00, Sonntag und Montag 12:00–19:00.
- Geschlossen am 1. Januar und 25. Dezember. Außerdem bleibt die Kirche 2026 an den Montagen 2., 9. und 16. November wegen der Herbstreinigung zu (Mitteilung der Gemeinde). Bei Konzerten, Taufen und Hochzeiten können Besucher etwa zwei Stunden lang nicht hinein. Das steht zwei bis drei Tage vorher auf der Website. Der letzte Einlass wird 20 Minuten vor Schluss ausgerufen.
- Konzerte: In der Saison 2026 gab es samstags um 18:00 Orgelkonzerte, für 35 Lei, unter 18 Jahren frei. Das letzte Konzert der Reihe war am 17. Oktober 2026.
- Quelle: Öffnungszeiten und Eintritt sowie Veranstaltungen der Schwarzen Kirche, geprüft am 10. Oktober 2026.
Mehr über die Geschichte, das Honterus-Denkmal und die Teppiche lesen Sie in unserem Beitrag über die Schwarze Kirche.
Seilergasse (Strada Sforii)
Seit November 2025 gesperrt. Die Stadt hat die Gasse aus Sicherheitsgründen geschlossen, nachdem auf beiden Seiten Putz von den Wänden gefallen war. Im September 2026 hat sie die Reparaturen für 2,11 Millionen Lei vergeben, wie BizBrașov am 24. September 2026 berichtete. Wann die Gasse wieder öffnet, ist nicht bekannt.
Die Seilergasse verbindet die Strada Poarta Șchei mit der Strada Cerbului. Sie ist etwa 80 m lang und nur 1,11 bis 1,35 m breit. In Urkunden des 17. Jahrhunderts taucht sie als Durchgang für die Feuerwehr auf, und sie gilt als eine der engsten Gassen Europas. Ist sie geöffnet, kostet der Besuch nichts und dauert fünf Minuten. Mittags sind Sie hier allerdings selten allein.
Katharinentor und Schei-Tor
Im Südwesten der Altstadt stehen zwei Tore nur wenige Meter voneinander entfernt. Das Katharinentor (Poarta Ecaterinei) errichtete die Schneiderzunft 1559. Es ist das einzige erhaltene mittelalterliche Stadttor. Seine vier Ecktürmchen zeigten, dass die Stadt die Blutgerichtsbarkeit besaß, das „Schwertrecht“. Das schlichtere Schei-Tor (Poarta Șchei) daneben stammt von 1827. Jahrhundertelang trennten die Tore die sächsische Stadt innerhalb der Mauern von der rumänischen Oberen Vorstadt. Von außen können Sie sich beide kostenlos ansehen.
Schwarzer Turm, Weißer Turm und die Graft
Die schönsten Aussichtspunkte, die nichts kosten, liegen auf der Westseite, oberhalb der Strada După Ziduri („hinter den Mauern“) und des Graft-Bachs. Der Schwarze Turm (Turnul Negru) ist ein Wachturm aus dem 15. Jahrhundert. Nach einem Blitzschlag schwärzte ihn ein Brand. Bei der Restaurierung in den 1990er-Jahren bekam er ein Glasdach.
Etwas höher steht der Weiße Turm (Turnul Alb), der höchste Punkt der alten Befestigung. Von hier schauen Sie über die Dächer zur Schwarzen Kirche und zur Zinne. Die Graftbastei darunter wurde 1515–1521 gebaut, um den Weißen Turm mit der Stadt zu verbinden. Laut Museum ist sie zurzeit geschlossen.
Vom Katharinentor gehen Sie 7 Minuten an der Mauer entlang zum Schwarzen Turm, dann noch 4 Minuten über einen steilen Weg und Stufen hinauf zum Weißen Turm. Die Aussicht lohnt sich auch, wenn die Türme geschlossen sind.
Weberbastei
Die Weberbastei (Bastionul Țesătorilor) in der Strada George Coșbuc 9 gehört zu den besterhaltenen Teilen der Stadtbefestigung. Gebaut wurde sie in zwei Etappen, 1421–1436 und 1570–1573, mit drei Ebenen hölzerner Wehrgänge. Seit einer Restaurierung 1910 ist sie ein Museum. Die heutige Ausstellung „Brașovul/3 M“ dreht sich um Stadtmodelle. Darunter ist das Modell des mittelalterlichen Kronstadt, das Museumsmitarbeiter 1961 gebaut haben. Nirgends verstehen Sie besser, wie die ummauerte Stadt funktionierte.
- Eintritt: Erwachsene 10 Lei, Rentner 5 Lei, Schüler und Studenten 2 Lei.
- Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10:00–18:00, letztes Ticket 17:30. Montags geschlossen.
- Quelle: Kreismuseum für Geschichte Brașov, geprüft am 10. Oktober 2026.
Mehr zu Rathaus, Toren und Türmen lesen Sie in unserem Beitrag über die Wahrzeichen von Kronstadt. Die übrigen Sammlungen der Stadt stellt unser Museumsführer vor.
Die Zinne (Tâmpa): mit der Seilbahn oder zu Fuß
Die Zinne ist der bewaldete Berg, der direkt aus der Altstadt aufsteigt, mit den weißen Buchstaben BRAȘOV kurz unter dem Gipfel. Oben sehen Sie, wie die Stadt zusammenhängt: Mauern und Schwarze Kirche direkt unter Ihnen, die Obere Vorstadt im Tal nach Westen und die Neustadt, die sich ins Burzenland hinein ausbreitet.
Die Seilbahn (Telecabina Tâmpa) fährt an der Aleea Tiberiu Brediceanu ab, etwa 12 Gehminuten vom Marktplatz. Auf ihrer 573 m langen Strecke überwindet sie 320 Höhenmeter bis zur Bergstation auf 960 m. In eine Kabine passen 25 Personen, und nach rund zwei Minuten sind Sie oben.
| Erwachsene | Kinder 6–12 | |
|---|---|---|
| Hin und zurück | 45 Lei | 30 Lei |
| Einfache Fahrt | 30 Lei | 20 Lei |
- Betriebszeiten: Montag 12:30–22:00; Dienstag–Donnerstag 10:30–22:00; Freitag und Samstag 10:30–22:30; Sonntag 10:30–22:00.
- Kostenlos für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität, mit Rampe und Aufzug.
- Wartezeit: Wenn viel los ist, warten Sie im Schnitt etwa 30 Minuten.
- Quelle: Telecabina Tâmpa, Infos, geprüft am 10. Oktober 2026.
Zu Fuß gehen die Wege im Park an der Aleea Tiberiu Brediceanu los, nicht weit von der Seilbahn. Die meisten nehmen den Serpentinenweg (Drumul Serpentinelor), markiert mit einem roten Dreieck. Er ist etwa 3 km lang und hat 380 Höhenmeter, bergauf brauchen Sie 1 Std. 15 bis 1 Std. 30. Der Waldweg zieht sich in langen Kehren hinauf und ist technisch einfach. Nach Regen oder Schnee brauchen Sie aber feste Schuhe. Am bequemsten fahren Sie mit der Seilbahn hinauf und laufen hinunter.
Oben gibt es das Restaurant Panoramic und die Aussichtsplattform, ein paar Minuten weiter stehen die BRAȘOV-Buchstaben. Das schönste Licht haben Sie am späten Nachmittag. Hängen die Wolken tief, steckt der Gipfel dagegen im Nebel.
Obere Vorstadt (Șchei): Nikolauskirche und Erste rumänische Schule
Durch das Schei-Tor und etwa zehn Minuten bergauf kommen Sie in die Obere Vorstadt (Șcheii Brașovului), das historische rumänische Viertel. Ihr Mittelpunkt ist die Piața Unirii mit der Nikolauskirche, in deren Kirchhof die Erste rumänische Schule steht. Wenn Sie nicht laufen möchten: Stadtbus 4 fährt von Livada Poștei und der Haltestelle Biserica Neagră hierher.
Die Nikolauskirche (Biserica Sfântul Nicolae) ist die orthodoxe Kirche der alten rumänischen Gemeinde. Mit dem Steinbau begann 1495 Vlad Călugărul, ein früherer Fürst der Walachei. Ab 1519 wurde die Kirche erweitert, mit Geld und Baumeistern des walachischen Fürsten Neagoe Basarab. Außerhalb der Gottesdienste können Sie hineingehen, in angemessener Kleidung.
Im Kirchhof steht die Erste rumänische Schule (Prima Școală Românească), heute ein Museum. Es datiert die Schule auf 1495 und das heutige Gebäude auf 1760. Sie sehen ein Klassenzimmer mit alten Bänken und alte Bücher und erfahren einiges über die Geschichte des Buchdrucks. Im 16. Jahrhundert druckte Diakon Coresi in Kronstadt einige der ersten Bücher in rumänischer Sprache.
- Eintritt: Erwachsene 20 Lei, Schüler und Studenten 10 Lei, Kinder bis 6 Jahre frei.
- Öffnungszeiten: Montag–Freitag 10:00–17:00, Samstag 11:00–17:00, Sonntag 12:00–14:00 (sonntags und an Feiertagen nach dem Gottesdienst). Letzter Einlass 16:30.
- Adresse: Piața Unirii 2–3.
- Quelle: Museum Prima Școală Românească, geprüft am 10. Oktober 2026.
Auf der Piața Unirii beginnt auch der Umzug der Junii, am Sonntag nach dem orthodoxen Ostern. Junge Männer aus der Oberen Vorstadt reiten dann in Tracht durch die Stadt. Der nächste Umzug wird für den 9. Mai 2027 erwartet. Mehr dazu in unserem Beitrag über das Junii-Fest.
Spaziergänge an der Mauer: unter der Zinne und entlang der Graft
Auf beiden Seiten der Altstadt führt ein Weg an der alten Stadtmauer entlang. Beide lassen sich zu einer Runde verbinden.
- Aleea de sub Tâmpa (offiziell Aleea Tiberiu Brediceanu) ist die Promenade am Fuß der Zinne auf der Südostseite. Sie führt unter Bäumen zwischen Mauer und Berg an den Basteien vorbei bis zur Seilbahn und zu den Wanderwegen.
- Der Graft-Bach fließt an der Westmauer entlang. Folgen Sie der Strada După Ziduri vom Katharinentor am Schwarzen Turm vorbei zur Graftbastei, mit dem Weißen Turm über Ihnen.
Die ganze Runde ist etwa 3,5 km lang: vom Katharinentor die Graft entlang zu den Türmen, zurück über den Marktplatz und dann unter der Zinne bis zur Seilbahn. Gemütlich gehen Sie eine Stunde, Pausen nicht mitgerechnet. Weitere Wege, auch Richtung Schulerau, finden Sie in unserem Beitrag über Spaziergänge in Kronstadt.
Preise und Öffnungszeiten auf einen Blick
Preise für eine erwachsene Person in Lei, geprüft am 10. Oktober 2026 bei den oben verlinkten Quellen.
| Sehenswürdigkeit | Eintritt | Öffnungszeiten |
|---|---|---|
| Schwarze Kirche | 30 Lei | Di–Sa 10:00–18:00, So–Mo 12:00–18:00 (1. April bis 15. Oktober bis 19:00) |
| Altes Rathaus (Geschichtsmuseum) | 12 Lei | Di–So 10:00–18:00, Mo geschlossen |
| Weberbastei | 10 Lei | Di–So 10:00–18:00, Mo geschlossen |
| Erste rumänische Schule | 20 Lei | Mo–Fr 10:00–17:00, Sa 11:00–17:00, So 12:00–14:00 |
| Seilbahn auf die Zinne | 45 Lei hin und zurück, 30 Lei einfach | Mo 12:30–22:00, Di–So 10:30–22:00 (Fr–Sa bis 22:30) |
| Tore, Türme von außen | frei | immer |
| Seilergasse | frei | seit November 2025 wegen Reparaturen gesperrt |
| Stadtbus (RATBV) | 5 Lei für 90 Minuten | freitags auf Stadtlinien kostenlos |
Wenn Sie mehrere Museen besuchen wollen, schauen Sie sich das Brașov Visit Ticket auf Booktes an. Damit kommen Sie 90 Tage lang je einmal in 12 Einrichtungen, darunter Schwarze Kirche, Geschichtsmuseum, Weberbastei und Erste rumänische Schule. Erwachsene zahlen 57,76 Lei, Studierende und Rentner 42,01 Lei, Schüler 21,01 Lei (geprüft am 10. Oktober 2026). Für Erwachsene rechnet es sich schon, wenn Sie nur diese vier Häuser besuchen.
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Kirchenburgen: Tartlau (Prejmer) und Honigberg (Hărman)
Die sächsischen Dörfer rund um Kronstadt haben ihre Kirchen gegen Überfälle befestigt. Zwei der eindrucksvollsten Kirchenburgen erreichen Sie in weniger als einer halben Stunde.
Tartlau (Prejmer), 18 km nordöstlich, hat eine der größten Kirchenburgen Siebenbürgens. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO-Welterbe „Dörfer mit Kirchenburgen in Siebenbürgen“. Mit dem Bau der Kirche begann der Deutsche Orden um 1218, fertig wurde sie nach seiner Vertreibung. In der fast 12 m hohen Ringmauer stecken mehr als 270 kleine Kammern. Darin lagerten die Dorfbewohner ihre Vorräte, und bei Belagerungen fanden sie hier Schutz.
Honigberg (Hărman) liegt 13 km entfernt auf dem Weg nach Tartlau und hat eine kleinere Kirchenburg. Mit dem Auto schaffen Sie beide an einem Vormittag.
Mit dem Bus: Nach Tartlau fährt die RATBV-Linie 520 ab Terminal Gară vor dem Bahnhof. Ein Fahrschein Brașov–Prejmer kostet 7 Lei. Werktags kommt etwa ein Bus pro Stunde, am Wochenende etwa alle zwei Stunden. Für die Rückfahrt steigen Sie in Tartlau an der Haltestelle „Biserica Fortificată“ ein. Nach Honigberg fährt Linie 511, ebenfalls ab Terminal Gară, und der Fahrschein kostet 5 Lei. Sie fährt werktags etwa alle ein bis anderthalb Stunden, am Wochenende nur ein paar Mal. Die genauen Zeiten finden Sie in den RATBV-Fahrplänen.
Schulerau (Poiana Brașov)
Die Schulerau (Poiana Brașov) ist das Skigebiet am Schuler (Postăvarul). Sie liegt etwa 1.000 m hoch und 13 Straßenkilometer von der Stadt entfernt, mit dem Auto sind das rund 20 Minuten. Im Winter ist es das Skigebiet, das der Stadt am nächsten liegt. Pisten und Skipässe finden Sie in unserem Beitrag Skifahren bei Kronstadt. Den Rest des Jahres starten hier Wanderungen auf den Schuler, und im Sommer ist es oben kühler als in der Stadt.
Bus 20 fährt ab Livada Poștei am Rand der Altstadt in die Schulerau, von 07:00 bis 19:00 alle 20 Minuten, danach bis 23:30 alle 30 Minuten. Dieser Fahrplan gilt ab 5. Juni 2026. Sie brauchen nur den normalen Stadtfahrschein für 5 Lei, und freitags fahren Sie kostenlos.
Tagesausflüge ab Kronstadt
Kronstadt ist die beste Basis für die Region. Törzburg, Rosenau und Tartlau liegen weniger als 40 Minuten entfernt, Peleș eine Zugstunde. Alle Ziele im Vergleich finden Sie auf der Seite Tagesausflüge ab Brașov. Hier die Kurzfassung.
| Ziel | Entfernung | Mit öffentlichen Verkehrsmitteln | Haupteintritt (Erwachsene) | Zeitbedarf |
|---|---|---|---|---|
| Törzburg (Bran) | 30 km | Bus ab Autogara 2, stündlich, ca. 55 Min., 15 Lei | 100 Lei | halber Tag |
| Rosenau (Râșnov), Burg geschlossen | 16 km | RATBV-Bus 130 ab Stad. Municipal, ca. 30 Min., 7 Lei | Garten und Báthory-Turm 10 Lei | 1–2 Stunden |
| Schloss Peleș, Sinaia | 45 km per Bahn | Zug, ca. 1 Stunde | 100 Lei | ganzer Tag |
| Tartlau und Honigberg | 18 km / 13 km | RATBV 520 / 511 ab Terminal Gară | vor Ort | halber Tag |
| Sieben-Leitern-Schlucht | Richtung Predeal, bei Timișu de Jos | RATBV 17B bis Dâmbul Morii, dann ca. 1 Std. zu Fuß | 25 Lei | halber Tag |
| Bärenreservat Libearty | 27 km | Zug nach Zernescht (Zărnești), dann Taxi | 95 Lei (Wochenende 100 Lei) | halber Tag |
| Hermannstadt (Sibiu) | 143 km | Bus oder Zug | — | ganzer Tag oder mit Übernachtung |
Zur Törzburg (Bran) fahren fast alle. Die Busse von Transbus starten an der Autogara 2 zu jeder vollen Stunde von 07:00 bis 21:00 und brauchen etwa 55 Minuten. Der letzte Bus zurück verlässt Bran um 19:38.
Das Standardticket kostet 100 Lei für Erwachsene. Die Burg öffnet täglich um 09:00, montags erst um 12:00. Fahren Sie früh los, dann sind Sie vor den Reisebussen da. Fahrplan und Alternativen stehen in unserem Beitrag So kommen Sie von Kronstadt zur Törzburg, Tickets und Rundgang im Beitrag über Schloss Bran.
Rosenau (Râșnov) liegt an derselben Straße, 13 km vor Bran. Die Rosenauer Burg selbst ist allerdings seit 2020 wegen Restaurierung geschlossen. Die Stadt will sie ab 2028 nach und nach wieder öffnen. Offen sind nur der Garten vor den Mauern und der Báthory-Turm, für 10 Lei (nur mit Karte zu bezahlen, unter 12 Jahren frei). Außerdem fährt ein Schrägaufzug auf den Burgberg, für 40 Lei hin und zurück.
Schloss Peleș in Sinaia war die Sommerresidenz der rumänischen Könige und hat einige der prachtvollsten Innenräume des Landes. Mit dem Zug sind Sie ab Kronstadt in etwa einer Stunde dort. Das Schloss ist nur Mittwoch bis Sonntag geöffnet, Erwachsene zahlen 100 Lei. Vom 2. November bis 1. Dezember 2026 ist es geschlossen. Mehr dazu in unserem Beitrag über Schloss Peleș.
Die Sieben-Leitern-Schlucht ist eine kurze Klamm, durch die Sie über Metallleitern neben kleinen Wasserfällen nach oben steigen. Der Eintritt kostet 25 Lei, Einlass ist täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr. Von Dezember bis Februar ist sie geschlossen. Lesen Sie vorher unseren Beitrag zur Sieben-Leitern-Schlucht, denn bei Höhenangst ist sie nichts für Sie.
Im Bärenreservat Libearty bei Zernescht (Zărnești) leben mehr als 130 Bären, die aus Gefangenschaft gerettet wurden. Hinein kommen Sie nur mit Führung, Dienstag bis Sonntag, und gebucht wird online. In Zernescht beginnt auch der Weg durch die Zărnești-Klamm im Königstein-Gebirge (Piatra Craiului), beides lässt sich also gut verbinden. Mehr dazu in unserem Beitrag zum Bärenreservat Libearty.
Hermannstadt (Sibiu), die zweite große Sachsenstadt, liegt 143 km westlich, auf der Straße sind das etwa zweieinhalb Stunden. Als langer Tagesausflug ist das machbar, besser bleiben Sie aber über Nacht. Wie Sie hinkommen, lesen Sie im Beitrag von Kronstadt nach Hermannstadt.
Was man in Kronstadt isst
In den Restaurants wird rumänisch und siebenbürgisch gekocht: deftig, mit viel Schweinefleisch, genau richtig nach einem Tag auf den Beinen. Das sollten Sie probieren:
- Ciorbă: saure Suppe. Der Klassiker ist die Kuttelsuppe (ciorbă de burtă) mit saurer Sahne und Knoblauch. Bohnensuppe kommt oft im ausgehöhlten Brotlaib.
- Sarmale: Krautwickel mit Schweinehack und Reis, dazu Mămăligă (Maisbrei) und saure Sahne.
- Bulz: Mămăligă um Schafskäse, im Ofen gebacken, manchmal mit Spiegelei. Ursprünglich ein Hirtengericht.
- Mici: gegrillte Hackfleischröllchen ohne Darm, mit Senf und Brot.
- Papanași: frittierte Quarkkrapfen mit saurer Sahne und Marmelade, das Dessert, das fast jeder einmal bestellt.
- Baumstriezel (Kürtőskalács): über Holzkohle gebackenes Hefegebäck, auf dem Weihnachtsmarkt und auf Festen.
- Zum Trinken: Țuică oder Pălincă (Pflaumenschnaps), rumänische Weine und lokales Craft-Bier.
Frischen Käse, Obst und Gemüse bekommen Sie auf den Märkten. Mehr dazu in unserem Beitrag über die Bauernmärkte in Kronstadt.
Mit Kindern, bei Regen oder im Winter
- Mit Kindern: Die Seilbahn, die Stadtmodelle in der Weberbastei und die Schulerau kommen bei Kindern gut an. Mehr Ideen: Aktivitäten für Familien mit Kindern.
- Bei Regen: Schwarze Kirche, Museen und Törzburg sind drinnen. Mehr Ideen: Was man an einem Regentag in Kronstadt machen kann.
- Einkaufen: Die beiden großen Einkaufszentren, AFI Brașov und Coresi, haben täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, beide mit Kino und Food-Court. Das Kaufhaus Star liegt 12 Gehminuten vom Marktplatz. Mehr in unserem Ratgeber zu den Einkaufszentren in Kronstadt.
- Im Winter: Die Nächte sind frostig, von Dezember bis Februar schneit es immer wieder, viele Öffnungszeiten sind kürzer, und auf dem Marktplatz steht der Weihnachtsmarkt. Mehr dazu in Kronstadt an kalten Tagen und Wetter und Jahreszeiten.
- Veranstaltungen: Konzerte, Festivals und den Junii-Umzug finden Sie unter Veranstaltungen in Brașov.
Unterwegs in Kronstadt und praktische Tipps
- Zu Fuß: Altstadt, Obere Vorstadt und Seilbahn erreichen Sie alle zu Fuß. Die Gassen sind gepflastert, und zur Oberen Vorstadt und zum Weißen Turm geht es bergauf. Packen Sie also bequeme Schuhe ein.
- Mit dem Bus: Linie 4 fährt vom Terminal Gară am Bahnhof zu Livada Poștei und zur Haltestelle Biserica Neagră, werktags etwa alle 10 Minuten. Ein Stadtfahrschein kostet 5 Lei und gilt 90 Minuten. Die Tageskarte kostet 20 Lei, die 3-Tage-Karte 50 Lei. Freitags fahren Sie auf allen Stadtlinien kostenlos, auch in die Schulerau. Mehr in unserem Beitrag über Verkehrsmittel in Kronstadt.
- Anreise per Flugzeug: Der Flughafen Brașov-Ghimbav (GHV) liegt 12 km vor der Stadt. Im Winter 2026/27 fliegt Wizz Air direkt aus Dortmund, Memmingen und Nürnberg, ab Dezember 2026 auch aus Karlsruhe/Baden-Baden. Bus A1 bringt Sie etwa stündlich nach Livada Poștei und zum Bahnhof. Alles Weitere lesen Sie im Beitrag zum Flughafen Brașov.
- Montags: Die meisten Museen haben zu. Schwarze Kirche und Törzburg öffnen um 12:00, die Seilbahn um 12:30. Die Schwarze Kirche ist an den Montagen 2., 9. und 16. November 2026 geschlossen. Peleș hat montags und dienstags zu, Libearty montags.
- Toiletten: Wo Sie welche finden, zeigt unsere Karte der öffentlichen Toiletten.
Wie es weitergeht
- Wie viele Tage für Kronstadt?: Tagespläne für 1, 2 und 3 Tage, mit Winter- und Sommervarianten.
- Reise planen: Anreise aus Bukarest und vom Flughafen, Verkehrsmittel, beste Reisezeit.
- Tagesausflüge ab Brașov: Törzburg, Peleș, Sieben-Leitern-Schlucht, Libearty, Hermannstadt und mehr.
- Veranstaltungen in Brașov: was diesen Monat los ist.
Häufige Fragen
Wofür ist Kronstadt bekannt?
Vor allem für die Altstadt, die die Siebenbürger Sachsen gebaut haben, für die Schwarze Kirche und für die BRAȘOV-Buchstaben auf der Zinne. Bekannt ist auch die Seilergasse, die aber seit November 2025 wegen Reparaturen gesperrt ist. Außerdem ist Kronstadt der Ausgangspunkt für Ausflüge zur Törzburg und die nächste Stadt am Skigebiet Schulerau.
Reicht ein Tag für Kronstadt?
Für Altstadt, Obere Vorstadt und Zinne ja, wenn Sie einer Route wie der oben folgen. Für Törzburg und Rosenau brauchen Sie einen zweiten Tag, für Peleș oder Tartlau einen dritten. Pläne für alle drei Tage finden Sie in unserem Beitrag zur Reisedauer.
Was kostet der Eintritt in die Schwarze Kirche?
Erwachsene zahlen 30 Lei, Rentner und Studenten 25 Lei, Schüler bis 18 Jahre 20 Lei. Kinder unter 7 Jahren kommen kostenlos hinein. Stand: 10. Oktober 2026.
Was kostet die Seilbahn auf die Zinne?
Erwachsene zahlen 45 Lei hin und zurück oder 30 Lei für eine einfache Fahrt, Kinder von 6 bis 12 Jahren 30 bzw. 20 Lei. Los geht es um 10:30, montags um 12:30. Die Seilbahn fährt bis 22:00, freitags und samstags bis 22:30.
Kann man zu Fuß auf die Zinne?
Ja. Der Serpentinenweg beginnt an der Aleea Tiberiu Brediceanu, ist etwa 3 km lang und hat 380 Höhenmeter. Bergauf brauchen Sie 1 Std. 15 bis 1 Std. 30. Viele fahren mit der Seilbahn hinauf und laufen hinunter.
Kommt man ohne Auto zur Törzburg?
Ja. Die Busse fahren ab Autogara 2 stündlich von 07:00 bis 21:00, brauchen etwa 55 Minuten und kosten 15 Lei. Der letzte Bus zurück fährt um 19:38 in Bran ab. Einen Zug gibt es nicht.
Sind die Museen montags geöffnet?
Meist nicht. Rathausmuseum und Weberbastei haben montags zu, und die Schwarze Kirche öffnet erst um 12:00. Die Erste rumänische Schule ist dagegen auch montags von 10:00 bis 17:00 geöffnet.
Quellen
Geprüft am 10. Oktober 2026:
- Schwarze Kirche: Öffnungszeiten und Eintritt, Geschichte, Veranstaltungen
- Kreismuseum für Geschichte Brașov: Öffnungszeiten und Preise, Altes Rathaus, Weberbastei, Graftbastei
- Museum Prima Școală Românească
- Telecabina Tâmpa und Restaurant Panoramic
- Wanderatlas Munții Noștri, Serpentinenweg auf die Zinne
- RATBV: Tarife und Fahrpläne (Linien 4, 20, 511, 520)
- Schloss Bran; Nationalmuseum Peleș, Öffnungszeiten und Preise
- Brașov Visit Ticket bei Booktes
- Gehzeiten und Entfernungen: OpenStreetMap-Routing
Reiseführer in diesem Bereich
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Was sich geändert hat
- Seilergasse (Strada Sforii) als seit November 2025 wegen Reparaturen gesperrt vermerkt und aus dem Tagesrundgang genommen; Schließtage der Schwarzen Kirche am Montag, 2., 9. und 16. November, ergänzt.
- Komplett neu geschrieben: Tagesrundgang, Preise und Öffnungszeiten 2026, Obere Vorstadt, Kirchenburgen und Tagesausflüge.